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Immer was los, auch bei der Feuerwehr Fieberbrunn

Nachruf OBM Christian Langreiter

Kategorie: Neuigkeit
Datum: 14:00 13.02.19
Ort: Fieberbrunn

Die Feuerwehr Fieberbrunn trauert um seinen Kameraden Christian Langreiter

Ein wahrer Vordenker und Visionär auf dem Gebiet der Jugend Ausbildung in der Feuerwehr hat uns verlassen.

OBM Langreiter Christian ist 1965 als 15 jähriger der Feuerwehr in Erpfendorf beigetreten und hat dort seine Grundausbildung versehen. Mitte der 70er Jahre ist er dann nach Fieberbrunn gezogen und war trotzdem noch bis 1984 bei der Feuerwehr Erpfendorf aktiv, bis er auch 1985 in Fieberbrunn in das aktive Feuerwehrwesen eingegriffen hat. Die Gründung der Feuerwehrjugend in Fieberbrunn war eine seiner ersten Initiativen und so ist auch noch bis heute Christian untrennbar mit dem Jugendwesen verbunden. Unzählige heute noch aktive Feuerwehrmitglieder haben Christian als umsichtigen Feuerwehrmann mit Leib und Seele kennen gelernt.

Christian war auch auf Bezirks- und Landesebene immer aktiv und war hier gern gesehener Bewerter und Organisator vieler Bewerbe und Aktivitäten. Der 5. Landesjugendbewerb in Fieberbrunn war ebenso mit seiner Mitarbeit organisiert worden. 1998 wurde er zum Bezirk Jugendsachbearbeiter berufen und war bereits ab dem Jahre 1991 als Stellvertreter des Landessachbearbeiters Oberhauser Silli aktiv. Von 1992 bis 2004 war Christian als Bewerter bei allen Bundesbewerben und selbstverständlich auch bei den Landesbewerben der Feuerwehrjugend als Hauptbewerter aktiv.

2002 war Christian beim Bundesbewerb in Mistelbach mit einer Fieberbrunner Gruppe dabei. Dies bleibt sicherlich bei allen Teilnehmer immer in Erinnerung und bleibt einmalig in der Geschichte der Feuerwehr Fieberbrunn.

Christian hat in Fieberbrunn mit Rettenwander Otto alle Faschingsbälle organisiert und war in den 90er Jahren maßgeblich an der Rückholung und aufwendigen Restaurierung des Feuerwehr Oldtimers beteiligt.

Harald, sein Sohn hat uns vor Kurzem erzählt, dass er seinen Vater erst, als er selbst in die Firma eingestiegen ist, richtig kennen gelernt hat. In der Kinder und Jugendzeit war ihr Vater sehr viel unterwegs und haben sie ihn selten gesehen, war er ja auch noch Selbstständig. Dies verwundert nicht, betrachtet man seine Vita und unzähligen beruflichen und ehrenamtlichen Tätigkeiten für die Feuerwehr.

Umso mehr können wir uns nur mit hohem Respekt seinem Wirken freuen, das sicherlich bei vielen schöne Erinnerungen an einen geselligen, geradlinigen Feuerwehrmann enthält.  GUT HEIL, Ruhe in Frieden !